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Mich haben Autos schon immer interessiert und deshalb habe ich zunächst den Beruf des Kfz-Mechanikers erlernt. Nach einigen Jahren habe ich gemerkt, dass es mein Bereich ist, dass mir das Reparieren alleine aber zu wenig abwechslungsreich ist. Zum Berufsprofil des Kfz-Mechanikers gehört auch die Überprüfung der Fahrzeuge nach dem § 57a. Im allgemeinen Sprachbereich ist es unter der Kfz-Überprüfung, TÜV-Prüfung oder in Österreich auch als „Pickerl-Prüfung“ bekannt. Dabei handelt es sich um eine jährlich wiederkehrende Prüfung der Fahrzeuge, die die Sicherheit und Funktionalität bescheinigen soll, handelt. Durch die Überprüfung der Fahrzeuge sorgte ich für die Sicherheit von Menschen und Fahrzeugen, das hat mich zur Entscheidung gebracht, meinen Beruf zu wechseln.

Warum wurde ich Kfz-Gutachter?

Ich bin in Hannover, also einer der größten Städte Deutschlands, tätig. Eine Kfz-Werkstatt kümmert sich auch um die Reparatur bei Verkehrsunfällen. Dabei erfährt der Mechaniker auch oft etwas über die Hintergründe, Begleitumstände sowie Folgen eines Unfalls. Diese Geschichten haben mich dazu bewegt, Kfz Gutachter Hannover zu werden. Ein ganzes Stück erledigt der Gutachter dabei auch „Detektivarbeit“. Das gefällt mir besonders gut, da ich sehr oft Menschen dabei helfe, zu ihrem Recht zu kommen. In meinem Beruf muss ich neutral sein und mein technisches Know-how und meine Erfahrung einbringen. Ich bin stolz auf das, was ich tue und das bemerken meine Auftraggeber. Natürlich bin ich auch im Verzeichnis der Industrie- und Handelskammern (IHK) eingetragen sowie Mitglied des Bundesverbandes der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen (BVSK).

Wer sind meine Auftraggeber?

Dabei handelt es sich hauptsächlich um Versicherungen, aber auch Private oder Behörden beauftragen mich. Um für das Gericht tätig zu sein, musst ich eine Zulassung zum „gerichtlich beeideten Sachverständigen“ erlangen. Dafür ist die notwendige Fachausbildung sowie eine mehrjährige Praxis im jeweiligen Bereich notwendig. Für Private sind meistens „Gegengutachten“ interessant.

Wann haben Sie die freie Wahl des Gutachters?

Bei einer Teil- oder Vollkaskoversicherung ersetzt Ihnen die Versicherung den Schaden. Der Versicherer kann eine bestimmte Werkstatt bestimmen, die den Schaden repariert. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, können Sie selbstverständlich auch einen anderen Kfz-Gutachter beauftragen. Diese Kosten müssen Sie natürlich selbst tragen.

Was ist ein Gegengutachten?

Darunter wird ein Gutachten verstanden, das die Sachlage eines Schadens beleuchten soll. Es besteht allerdings schon ein Gutachten. Die Unfallgegner haben jeweils das Recht, ein Gutachten erstellen zu lassen. Die Versicherungen bzw. das Gericht entscheidet dann aufgrund der Unfallfotos sowie auf Basis der beiden Gutachten. Häufig wird ein drittes „unabhängiges“ Gutachten angefordert. Der Gutachter wird dann meistens vom Gericht beauftragt, beide Gutachten in Erwägung zu ziehen und anhand der Fotos sowie einer Überprüfung des Fahrzeuges ein eigenes zu erstellen.

Was wird genau bei einem Gutachten für Versicherungen gemacht?

Zunächst werden alle Schäden fotografiert und diese ausführlich dokumentiert. Danach wird beschrieben, wie der Unfall nach Meinung des Gutachters passiert ist. Der Gutachter schätzt dann die Höhe der anfallenden Reparaturkosten. Der Gutachter muss den Wert des Fahrzeuges vor dem Unfall und nach dem Unfall ermitteln. Dabei werden auch besondere Ausstattungen, der benötigte Zeitaufwand für die Reparatur, den aktuellen Wiederbeschaffungswert, den Restwert sowie die Wertminderung berechnen. Kann das Fahrzeug repariert werden und wird ein Ersatzfahrzeug benötigt, muss der Gutachter auch die Kosten für dieses ermitteln.

Was zählt noch zu meinen Dienstleistungen?

Bei Autokäufen oder -verkäufen wird ebenfalls häufig die Hilfe eines Gutachters in Anspruch genommen. Dabei soll der Wert des Fahrzeuges ermittelt werden.

Warum ist es so wichtig, sofort den Schaden der Versicherung zu melden?

Je früher die eigene Versicherung den Schaden prüfen kann, desto früher kommen Sie auch zu Ihrem Geld und einem intakten Fahrzeug. Darüber hinaus hinterlässt es bei Gericht keinen guten Eindruck, wenn der Schaden Tage oder gar Wochen später gemeldet wird. Das erweckt den Eindruck der Unglaubwürdigkeit. Der einzige Grund, warum das schon passieren kann, ist, dass das Fahrzeug von jemand anderem als den Fahrzeugeigentümer gefahren wurde.

Wer trägt die Kosten für den Kfz-Gutachter?

Beauftragen Sie unabhängig von Ihrer Versicherung einen Gutachter, müssen Sie für die Kosten aufkommen. Haben Sie den Unfall verursacht und die Schuldfrage ist nicht geklärt, wird Ihre Versicherung einen Gutachter beauftragen. Dann trägt die Versicherung diese Kosten, die Teil Ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung sind. Um zu verhindern, dass Ihre Schadensfreiheitsklasse sinkt, können Sie selbstverständlich diese Kosten selbst tragen. Im Kaskofall wird der Kfz-Gutachter vom Versicherer beauftragt und zahlt diesen natürlich auch.

Die Höhe des Honorars für den Gutachter richtet sich nach der Höhe des Schadens. In manchen Fällen (DEKRA) kommen auch Stundensätze zum Tragen. Bei Bagatellschäden bis zu 750 Euro kann auch ein Kurzgutachten erstellt werden.

Wie erfolgt die Beauftragung?

In der Regel beauftragen Versicherungen oder Behörden den Kfz Gutachter Hannover per Post oder E-Mail. Am besten Sie senden mir Fotos des Schadens und des Fahrzeuges mit einer kurzen Beschreibung des Tatherganges aus Ihrer Sicht. Ich melde mich dann umgehend per Telefon oder E-Mail. Für ein Kfz-Gutachten ist auch eine Besichtigung des Fahrzeuges vor Ort notwendig. Gerne können wir auch einen vorab Besprechungstermin vereinbaren. Melden Sie sich einfach, wir besprechen dann die Details!